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Nein zum Anschlag auf die Demokratie

Montag, 4. Dezember 2017

Operation Libero steigt gegen No Billag in den Ring und bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Die liberale Bewegung will im Dezember mindestens 284’981 Schweizer Franken und 59 Rappen sammeln, um einen Anschlag auf die Demokratie zu vereiteln. Bereits bekannt ist das Sujet der Kampagne.

Das Sujet, mit welchem Operation Libero heute ihre Kampagne gegen die No Billag-Initiative lanciert, bietet Sprengstoff. An einer Säule ist eine Bombe befestigt, auf dem Auslöser steht “No Billag”, daneben prangt der Slogan “Nein zum Anschlag auf die Demokratie”. 

“Es ist eine krasse Bildsprache, aber sie trifft es im Kern. Denn die Initiative ist radikal und greift unsere Demokratie an”  sagt dazu Co-Präsidentin Laura Zimmermann, welche die Kampagne gegen “No Billag” leitet. Das Sujet bringe auf den Punkt, wieso sich Operation Libero dazu entschieden habe, gegen die Initiative in den Ring zu steigen: “Die SRG ist uns egal. Was uns nicht egal ist, ist unsere Demokratie, auf die mit der No Billag Initiative ein verheerender Anschlag verübt werden soll. Uns geht es nicht darum, ob wir gerne Beiträge zahlen oder Glanz und Gloria mögen. Wir wollen weiterhin ausgewogene Informationen, starke Medien und somit eine starke Demokratie. Das alles greift diese Initiative an.”

In einer direkten Demokratie tragen die Bürgerinnen und Bürger die Verantwortung. Dazu brauchen sie möglichst vielfältige Informationen. Denn ohne genügend Informationen, sind gute Entscheidungen unmöglich. Deshalb braucht die Schweiz vielleicht mehr als jedes andere Land starke, unabhängige Medien. Die Medien sind eine unverzichtbare Säule der liberalen, direkten Demokratie. Hier geht es zu unserem Argumentarium. 

Informationen gehören für Laura Zimmermann zur Grundversorgung für kritische Bürger: “Gerade wir Schweizerinnen und Schweizer, die das Privileg haben wichtige Entscheidungen in diesem Land zu treffen, sind auf ausgewogene Information angewiesen. Wer staatskritisch ist, muss wollen, dass die Bevölkerung umfassend informiert bleibt.” Darum sei Artikel 93 Abs 2 aus liberaler und demokratiepolitischer Perspektive so wichtig. Natürlich gäbe es auch nach Annahme der Initiative noch viele Zeitungen, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten, die tagtäglich gute, kritische Arbeit leisten. Was aber fehlen würde, wäre das, was sich im Markt niemand leisten kann: eine umfassende Information von Mendrisio über Altdorf bis Zürich; von Genf über Langnau bis nach Widnau. 

Gerade als liberale Organisation will die Operation Libero für Information und für eine starke und ausgewogene Medienlandschaft einstehen. “Es braucht ein NEIN am 4. März”, sagt Laura Zimmermann. Damit das klappt, setzt Operation Libero auf Crowdfunding: Die liberale Bewegung will im Dezember mindestens 284’981 Schweizer Franken und 59 Rappen sammeln: Dies ist bei der Betrag, mit welchem das NGO-Komitee unter Beteiligung der Operation Libero mithalf, die Durchsetzungsinitiative zu bodigen. Laura Zimmermann hofft auch dieses Mal auf Unterstützung: "Wir sind nach wie vor eine kleine Organisation und fragen darum die Bevölkerung um Hilfe. Denn eine gute Kampagne kostet.”

zum Download: F200 - F12 - Plakat - Portrait Laura Zimmermann - Zip | Argumente von Operation Libero

Kontakt:

Laura Zimmermann, Co-Präsidentin Operation Libero und Kampagnenleiterin gegen No Billag
+41 76 427 22 75 oder laura.zimmermann@operation-libero.ch  

Silvan Gisler, Leiter Kommunikation & Mitglied der Geschäftsleitung
+41 76 345 29 06 oder medien@operation-libero.ch

 

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